Wohnungen in München

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Mit Kompromissbereitschaft preiswerte Wohnungen in München finden

Auf der Spitzenposition im Städteranking der teuersten Mietwohnungen in Deutschland steht München. In den vergangenen Jahren haben sich die Mietpreise in der bayerischen Landeshauptstadt um mehr als zehn Prozent verteuert. Zwischen neun und 19 Euro zahlen Mieter pro Quadratmeter, in Toplagen wie Bogenhausen sogar bis zu 28 Euro. Dort prägen Villen- und Mietshäuser aus der Spätgründerzeit das Straßenbild. Wer es urban mag, zieht ins Glockenbach- oder das Gärtnerplatzviertel im Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, die mit bis zu 20 Euro pro Quadratmeter zu den teuersten Wohngegenden in München gehören. Der junge Stadtbezirk der Zukunft ist Maxvorstadt, der sich vom Akademiker- und Studentenviertel zum neuen In-Viertel in der bayerischen Landeshauptstadt entwickelt. Rund um die Hochschulen leben dort vor allem Bewohner der Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen. Der Quadratmeterpreis liegt mit 14 Euro noch im mittleren Preissegment für Wohnungen in München. Eine preiswertere Alternative ist Hasenbergl mit sozialen Wohnungsbauten, in denen der Quadratmeter etwa neun Euro kostet. Allerdings galt der Stadtteil in den vergangenen Jahren als sozialer Brennpunkt.

Egal ob eine exklusive Villa in Bogenhausen oder eine Wohnung im Hochhaus in Hasenbergl – der Wohnungsmarkt in München ist hart umkämpft. Wichtig ist, genügend Zeit für die Wohnungssuche über Zeitungsannoncen, im Internet oder über einen Makler einzuplanen. Experten raten angesichts der großen Nachfrage zu Kompromissbereitschaft. Wer etwa 30 Minuten Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis in die Innenstadt in Kauf nimmt, findet preiswertere Wohnungen in München am Stadtrand. In Allach-Untermenzing zahlen Mieter zum Beispiel durchschnittlich 12 Euro pro Quadratmeter. Die Sozialstruktur im 23. Stadtbezirk der bayerischen Landeshauptstadt dominieren Familien mit Kindern, die das Leben im Grünen in ruhiger Lage mit guter Anbindung an die Großstadt München schätzen.Um bessere Chancen bei der Wohnungssuche in München zu haben, können Suchende außerdem selbst eine Anzeige in den Printmedien oder teilweise kostenlos im Internet inserieren. Auch wenn es im Zeitalter des Internets altmodisch erscheint, lohnt es sich, möglichst viele Bekannte auf die Wohnungssuche aufmerksam zu machen. Denn laut Studien wird ein Großteil der Wohnungen nicht öffentlich inseriert, sondern an Freunde oder Bekannte vermietet. Eine wichtige Alternative sind außerdem mehrere zehntausend Wohnungen der Wohnungsgenossenschaften in München. Wer in eine Genossenschaftswohnung zieht, muss Genossenschaftsanteile kaufen und aufgrund der großen Nachfrage mitunter mehrere Jahre Wartezeit in Kauf nehmen – dafür bekommen die Mieter lebenslanges Wohnrecht und preiswerte Wohnungen in München in attraktiven Stadtteilen.

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