Vegane Pizza

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Sich vegan ernähren bedeutet den völligen Verzicht auf tierische Lebensmittel, also jede Form von Milch und Milchprodukten, Eier, Honig und natürlich Fisch, Fleisch und Meeresfrüchte. Das bringt einige Einschränkungen und Umstellungen mit sich, da viele Rezepte angepasst oder Spezialzutaten gekauft werden müssen. Andere Rezepte sind dagegen leicht zu verwenden und schmecken auch Nicht-Veganern. Dazu gehört die Pizza.

Pizza ist eine leckere, warme Mahlzeit, die ohne große Probleme als vegane Variante zubereitet werden kann. Dabei sind nur minimale Abwandlungen von traditionellen Originalrezepten notwendig. Ein Blech vegane Pizza ist daher auch ein prima Essen, wenn sich Gäste ankündigen, die alle oder zum Teil vegan leben.
Der Teig für die vegane Pizza kann ganz nach italienischen Rezepten gemacht werden, de Hefe Veganern erlaubt ist. Mehl, Wasser, Salz und frische Hefe, mehr braucht es nicht für leckeren Pizzateig. Dabei rechnen viele auf 1000 Gramm Mehl circa 600 Gramm Wasser und einen Würfel (42 Gramm) Hefe. Mancher Pizzabäcker gibt zudem einen guten Schuss Olivenöl an den Teig. Es macht den Teig würziger, aber auch geschmeidiger und leichter zu verarbeiten. Aus den Zutaten wird ein Hefeteig geknetet, der anschließend eine halbe Stunde aufgehen muss. Danach wird er noch einmal gut durchgeknetet und kann dann verarbeitet oder noch zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er ist also gut vorzubereiten. Er reicht je nach Ausrolldicke für zwei bis drei Bleche.
Auf den Teigboden kommt die italienische Pizzaiola, bei der es sich wieder um ein veganes Originalrezept handelt. Fein gehackte Zwiebeln und Knoblauchzehen werden in Olivenöl angedünstet. Dazu kommt ein Kilo reife, gehäutete Tomaten in Stücken. Die Soße wird mit einem Lorbeerblatt, Oregano oder anderen Kräutern nach Wahl eingekocht und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Nun geht es ans Belegen. Hier kann man auf reichlich frisches Gemüse zurückgreifen, wie Brokkoli-Röschen, Zwiebeln, Oliven, Artischockenherzen, Paprika, Pilze oder Spinat. Sogar vegane Salami oder andere Ersatzprodukte aus Soja gibt es zu kaufen. Hier muss man darauf achten, eine Sorte ohne tierisches Eiweiß zu wählen.
Wer es würzig mag und nichts gegen Knoblauch hat, kann die Pizza mit Knoblauchöl beträufeln. Eine weniger aufdringliche Alternative ist Olivenöl, das die Pizza saftig macht. Kräuter wie Basilikum, Petersilie oder Oregano geben der Pizza besonders viel Aroma. Schön scharf wird es mit Chili.
Für viele ist eine Pizza ohne Käse keine Pizza. Möchte man auf Käse nicht ganz verzichten, muss hier natürlich ein veganer Ersatz gefunden werden. Viele Veganer begnügen sich mit Hefeflocken aus dem Reformhaus zum Bestreuen der Pizza. Aus den Hefeflocken kann zuhause selbst ein Käseersatz hergestellt und auf der Pizza verwendet werden. Zudem gibt es inzwischen im Handel vegane Ersatzprodukte für Käse zum Überbacken. Darunter finden sich verschiedene Geschmackssorten wie Mozzarella, Cheddar oder Emmentaler.

Vegane Pizza ist also ein leicht zuzubereitendes Gericht für Genießer.

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